Buchvorstellung „Corona und die journalistische Bildkommunikation“ am 5.1.2022

Den zweiten Jahrestag des Auftretens des Corona-Virus in Deutschland nimmt der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zum Anlass, um am 5.1.2022 die Folgen der Pandemie auf die weltweite journalistische Bildkommunikation zu betrachten. Moderiert von Prof. Dr. Martin Scholz diskutieren Prof. Lars Bauernschmitt, Prof.in Dr.in Karen Fromm und Dr. Felix Koltermann im Livestream über das Thema und stellen den neu erschienen Sammelband „Corona und die journalistische Bildkommunikation“ vor.

Seit am 27. Januar 2020 der erste Corona-Fall in Deutschland nachgewiesen wurde, haben die Folgen der globalen Ausbreitung des Sars-CoV-2-Erregers und die Maßnahmen des Infektionsschutzes massive Auswirkungen auf kultureller, politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Unterbrochene Lieferketten, geschlossene Grenzen und Geschäfte, Restaurants und Theater sowie Ausgangsbeschränkungen bestimmen seitdem weltweit den Alltag. Welche Auswirkungen das Infektionsgeschehen auf die journalistische Bildkommunikation hatte und noch immer hat, untersuchten fünf Lehrende am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover.

In einem von Felix Koltermann herausgegebenen Sammelband betrachten Lars Bauernschmitt, Karen Fromm, Michael Hauri, Felix Koltermann und Anna Stemmler Praktiken und Diskurse des Visuellen unter den Bedingungen der weltweiten Pandemie. In fünf Aufsätzen beleuchten sie neben den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für Fotograf:innen und Bildagenturen, die Veränderungen der praktischen Arbeit von Bildjournalist:innen und Bildredakteur:innen ebenso wie die Möglichkeiten zur Visualisierung der Krise und die Grenzen der Darstellbarkeit der weltweiten Pandemie.

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